Der Markenbildungsprozess wurde bereits im März 2018 angestoßen mit zwei umfangreichen Start-Workshops, bei denen der Status Quo evaluiert und alle Beteiligten über den bevorstehenden Prozess aufgeklärt wurden. Die Ergebnispräsentation erfolgte bereits einen Monat später. Der Status Quo wurde zusammengefasst in der Realität der Marke Kitzbühel. Zu Beginn der zweiten Phase stand ein Zukunfts-Workshop, dessen Ergebnisse im Sommer 2021 als Zukunftsbild von Kitzbühel präsentiert wurden. Die dritte Phase ist die Umsetzung der herausgearbeiteten Painpoints und beinhaltet die laufende Weiterentwicklung von Quick Wins der verschiedenen Arbeitsgruppen. 

Phase 1: Status Quo

Der Markenbildungsprozess begann im März 2018 mit einer detaillierten Auseinandersetzung mit dem Status Quo, in welchem sowohl die Innensicht als auch die Außensicht auf die Marke Kitzbühel betrachtet wurden. Ein Start-Workshop mit allen Beteiligten war der offizielle Auftakt des Prozesses. Zusammengefasst wurden die Ergebnisse in einer Präsentation der Realität der Marke Kitzbühel. In diese Präsentation floss nicht nur der Input aus dem Startworkshop mit ein, sondern auch die Auswertung der Online-Umfrage sowie Erkenntnisse aus Einzelgesprächen mit ExpertInnen.

Phase 2: Zukunftsbild

In zwei digitalen Zukunfts-Workshops, die unter dem Motto "You can't create what you can't imagine" standen, erarbeiteten die TeilnehmerInnen in einem kreativen Austausch ein Zukunftsbild für ihre Heimat. Die Ergebnisse wurden auch hier in einer Präsentation zum Zukunftsbild der Marke Kitzbühel zusammengefasst. Daraus entstand das bekannte Zukunftsbild mit einem Leistungskern und den fünf Erfolgsmustern. Dieses Markenprofil erklärt, wofür die Destination künftig stehen soll und fungiert als Leitrahmen für die künftige Entwicklung und Ausrichtung. 

Phase 3: Umsetzung

Wie auch schon die ersten beiden Phasen begann die Umsetzung mit einem Kick-Off-Workshop aller Arbeitsgruppen. Das strategische Markenprofil und die strategischen Handlungsfelder werden nun laufend in konkreten Projekten realisiert. Die Projektstruktur beinhaltet dabei klare Rollen und Verantwortlichkeiten. Jede Arbeitsgruppe hat ihren eigene_n LeiterIn, die Projektleitung und Koordination übernimmt Kitzbühel Toursimus mit Unterstützung von Brand Logic. Der Vorstand und der Aufsichtsrat entscheiden final über das allgemeine Vorgehen und die generelle Ausrichtung.

Phase 4: Projektarbeit

Bei einem gemeinsamen Austausch Anfang Juli im Lebenberg Schlosshotel präsentierten die verschiedenen Arbeitsgruppen die von ihnen erarbeiteten Projekte und tauschten sich dabei über die konkreten Umsetzungsmöglichkeiten aus. Die Arbeitsgruppenleiter der entstandenen Erfolgsmuster erklärten zudem nochmals, worauf sie sich kurz- und mittelfristig fokussieren möchten. Die Projektideen reichten dabei von großen Investitionsprojekten über mehrere Jahre bis hin zu Quick Wins, die bereits in den kommenden Wochen und Monaten umgesetzt werden können.

Kernbotschaften der Marke Kitzbühel

1

Verantwortung

Jeder einzelne ist mitverantwortlich für die Marke Kitzbühel sowie die Markenwahrnehmung und eingeladen, sich aktiv an dem Prozess zu beteiligen.

2

Gemeinsames Verständnis

Bei diesem kontinuierlichen Prozess entwicklen wir uns nachhaltig und haben ein gemeinsames Verständnis, wo die Reise hingeht. 

3

Hohe Lebensqualität

Die Lebensqualität in Kitzbühel wird durch die Wechselwirkung zwischen Tourismus und der heimischen Wirtschaft auf einem hohen Niveau gehalten.

4

Arbeitspapier

Das Zukunftsbild Kitzbühel ist ein Arbeitspapier und kein Marketinginstrument. Das Ziel ist es, konkrete Umsetzungspläne zu erarbeiten und zu implementieren.

5

Spitzenleistungen

Es wird auf den bereits vorhandenen Spitzenleistungen aufgebaut - ein resepktvoller Umgang mit Mensch und Natur inklusive.

6

Nachhaltige Entwicklung

Das Zukunftsbild gibt den Rahmen für die nachhaltige Entwicklung der Marke Kitzbühel unter Berücksichtigung der bisher gelebten Werte.

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